EMDR

Belastende Erinnerungen verarbeiten und integrieren

EMDR Eye Movement Desensitization and Reprocessing  (auf deutsch: Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung) ist eine in den USA um 1990 entwickelte Methode zur Behandlung von post-traumatischem Stress.

Zentrales Element dieser Methode ist die auf eine strukturierte Vorbereitung folgende „bilaterale Stimulation“: Der Behandelte focussiert gedanklich ein belastendes Erlebniss, während der Behandler ihn mit langsamen Fingerbewegungen zeitgleich zu rhythmischen "Blickbewegung" Augenbewegungen anhält, was bei dem Behandelten meist den Stress reduziert, den die Erinnerungen hervorrufen. Zugleich werden starre Selbstüberzeugungen und Glaubenssätze, die sich mit dem Erlebniss eingestellt haben, verarbeitet und gelöst. EMDR wirkt direkt auf die für Heilung wichtigen neuronalen Bahnungen im Gehirn. Es soll eine Integration der mit dem Trauma verbundenen Emotionen und Empfindungen erreicht werden. Es kann meist schon nach wenigen Sitzungen zu merkbaren und dauerhaften Ergebnissen führen.

 

Belastende Ereignisse die zu einer EMDR-Behandlung führen, können äußere Katastrophen sein, wie z.B. das Erleben eines Tsunamis oder Schockerlebnisse bei Unfällen. Erlebnisse in der Kindheit z.B. ausgelöst durch einen cholerischen Vater, können damit auch verarbeitet werden. EMDR kann z.B. ebenfalls helfen bei der Behandlung von Ängsten und anderen Blockaden, die nicht immer Symptom eines erlittenen Traumas sein müssen.

 

Sehen Sie zum Thema gern eine interessante Dokumentation in der WDR-Mediathek:
Quarks & Co.: Erinnerungen - wie unser Gehirn die Wirklichkeit verfälscht 

 

 

 

 

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